Comics aufbewahren?! So läuft’s bei mir! – 2017 Edition – Comic-Bags & Boards, Regale und Boxen, Poly oder Mylar… wohin mit dem Zeug?

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Comics aufbewahren?! So läuft’s bei mir! – 2017 Edition

Vor etwas über zwei Jahren schrieb ich in meinem Beitrag zum Aufbewahren von Comics darüber, wie ich bei mir zuhause das für einen Leser und Sammler alles entscheidende Archivierungssystem gestalte. Einer der bisher meist geklickten Beiträge in meinem Blog, und noch immer erhalte ich Kommentare und Nachrichten zu dem Text. Doch hat sich in zwei Jahren vieles verändert, Sammlung und Budget sind gewachsen und auch Erfahrungswerte wurden gesammelt, die Einfluss auf meine Unterbringung meiner stetig größer werdenden Sammlung haben. Platzmangel war mein Wort 2016 und Mylar das Wort 2017.
Daher fasste ich den Entschluss, ein Update zur Aufbewahrung zu liefern und euch zu zeigen, wie ich heute meine Comics archiviere und aufbewahre.

Hinweis: Das Archivieren und Verstauen von Comics ist ein sehr individuelles System, zu dessem Ziel es dutzende gute Wege gibt, ohne dabei die einzig wahre und richtige Lösung zu finden. Daher fasst meine Vorgehensweise auch bitte als genau das auf, was es ist: meine Vorgehensweise. Nur weil ihr es möglicherweise anders handhabt, macht ihr es nicht falsch. Wichtig ist lediglich, sich mit dem Thema Schutz und dem Archivieren von Comics immer wieder auseinanderzusetzen. Denn nur so werden unsere Lieblinge auch ein ähnlich hohes Alter erlangen, wie wir es hoffentlich selbst erlangen werden.

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Paperbacks, Hardcover, Alben, etc.

Fangen wir mit etwas Einfachem an: den Bänden. Zuletzt hatte ich aus Sorge um meine immer noch wachsende Anzahl an Paperbacks diese gebagged und geboarded, um sie so auch sicher im Regalsystem aufbewahren zu können. Ein Vorgehen, das ich mittlerweile ad acta gelegt habe, denn was diese Methode neben gutem Schutz der Trades ebenfalls liefert, ist Platzmangel.

Habt ihr eine überschaubare Anzahl von Trades im Schrank und seid wie ich in vielen Lebenslagen auf der peniblen Seite eures Nervensystems beherzt, ist das Eintüten der Bände sicherlich eine gute Methode nachts ruhig schlafen zu können. Müsst ihr jedoch die ersten 200-300 Trades verstauen, sieht die Welt ganz anders aus und ihr stellt fest, was gebagged und geboardete Bände in der Masse eigentlich für zusätzlichen Platz wegnehmen, der an sich auch gut für weitere Trades genutzt werden könnte. Mit Backboard und Hülle verbraucht ein Trade (=Paperback, =Sammelband) schließlich deutlich mehr Platz, als ohne.

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Kurz gesagt: die Bände, Hardcover und Alben wandern genau so in die vorgesehenen Plätze im Regal, wie der ehrwürdige Schreiner bzw. Ikea-Designer die Regale geschaffen hat. Zur Unterbringen greife ich für gewöhnlich auf das schwedische Einrichtungshaus zurück und nutze Kallax-Komponenten, bzw. den Vorgänger davon, Expedit.
Der Vorteil an diesen Systemen, die man in der Anzahl ihrer Fächer recht gut eigenständig zusammenstellen kann, ist, dass sie recht gut für schwerere Lasten ausgelegt sind und nicht wie bspw. ein Billy-Regal nach zu vielen Büchern durchhängen, wie ich nach einer halben Flasche Whisky, in einer warmen Sommernacht.

Ein weiterer Vorteil ist die beidseitige Nutzbarkeit, wenn die Möglichkeit gegeben ist, sie innerhalb des Raumes zu platzieren. Durch knapp 40 cm Tiefe können die Systeme von beiden Seiten mit Paperbacks und Hardcover-Bänden bestückt werden (siehe Bilder oben – ein Regal, von beiden Seiten mit Büchern bestückt).

Feuchtigkeit und Räumlichkeit

Was beachtet werden sollte, ist die Art und Weise, wie mit dem Raum umgegangen wird, in dem die Regale stehen. Ein vorzugsweise tagsüber dunkel gehaltener Raum, der über das Jahr hinweg keinen allzu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt wird und vor allem trocken ist, wäre wünschenswert. Unterschätzt nie die Begebenheiten zur Luftfeuchtigkeit eures Zuhauses!
Je nach dem Sanierungszustand des Gebäudes sollte auch ein adäquates Lüftverhalten an den Tag gelegt werden und in Fällen von Altbauten versucht werden, Regale sowie auch Anbringungen an den Wänden nicht unbedingt an Außenwänden vorzunehmen, sofern es sich vermeiden lässt. Außenwände sind meist kälter und feuchter als Innenwände. Luft muss schließlich zirkulieren können und die darin enthaltene Feuchtigkeit soll sich ja nicht in euren Comics ablagern.

Für manche Sammler oder auch Neulinge mag dies etwas übertrieben klingen, doch wenn ihr nach einigen Jahren, in denen ihr eure hart erarbeiteten Kohlen in Comics investiert habt, plötzlich Hefte und Bände mit welligen Seiten aus den Regalen zieht, wisst ihr, dass ihr sie falsch gelagert habt, denn es hat sich Feuchtigkeit abgesetzt, die dort einfach nicht hingehört. Unterschätzt dies nicht!

Comic Bags – Die Qual der Wahl

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Silver Age Poly-Bags von Comic Concept

Der Markt für Comic Bags platzt aus alles Nähten und die Auswahl der „richtigen“ Hüllen kann schon manchmal einen ganzen Tag wissenschaftlich, analytischer Recherche kosten. Und nicht selten sogar mehr. Huhn oder Ei? Material oder Größe? Was kommt zuerst? Nun, ich denke, mit der Entscheidung über das Material fahren wir als ersten Schritt sicherlich am besten, denn diesen Schritt gehen 99% von uns Sammlern meist nicht, wie auch ich vor einiger Zeit lernen musste.
Der Großteil der auf dem Markt verfügbaren Comic-Hüllen bestehen aus Polyethylen oder auch Polypropylene, den sogenannten Poly-Bags. Ob nun Ultra Pro, Ultimate Guard, BCW oder auch die von unserer heimischen Marke Comic ConceptPoly-Bags sind am Weitesten verbreitet und nahezu überall zu bekommen. Ihr seid Panini-Abonnent? Dann erhaltet auch ihr eure Comics in Poly-Bags geliefert.

An Hüllen aus Polyethylen sowie Polypropylene ist in erster Linie erstmal nichts falsch. Diese sind zu adäquaten Preisen in nahezu jedem Shop zu finden und bieten für eure Schätze auch umgehend den Schutz, den sie in einer dunklen und hoffentlich trockenen Short-Box benötigen. Ich selbst habe Zeit meiner Sammelleidenschaft ausschließlich Poly-Bags von Comic Concept, aufgrund der üppigen, bequemen, selbstklebenden Lasche genutzt und kann diese auch heute noch uneingeschränkt empfehlen. Das Problem an den Poly-Bags ist demnach nicht der Schutz, den die Hüllen heute bieten, sondern der Schutz, den sie in 20 Jahren bieten werden.

Polyethylen sowie Polypropylene ist leider kein Material von wirklich exorbitanter Beständigkeit und wird mit den Jahren immer mehr an Substanz einbüßen, weshalb viele Hersteller mittlerweile empfehlen, alle 5-7 Jahre die Hüllen zu tauschen, da sie weicher werden, nachgeben, reißen und im schlimmsten Fall sogar vom Material her auf die Comics einwirken können. Nun, ob dem wirklich so sein wird, ist ein heiß diskutiertes Thema und auch ich habe Hefte, die seit mehr als 10 Jahren immer noch behütet in ihren Poly-Bags schlummern. Doch das Alter sieht man den Hüllen aus Poly leider immer an, was mir vor allem bei preisintensiveren Comics Sorgen bereitete.

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Links eine Comic-Hülle aus Mylar, rechts ein regulärer Poly-Bag

Mylar-Bags als Alternative?

Vor nicht mal allzu langer Zeit tauschte ich mich dazu mit Lesern und Community-Mitgliedern aus, die sich ebenfalls um ihre Sammlungen Gedanken machten und bereits auf die deutlich beständigeren Mylar-Bags umgestiegen sind. Für mich ein bis dato eher dem Luxus zuzuordnender Schritt, der jedoch auf lange Sicht erhebliche Vorteile bringt, sofern man denn Zeit und Geld in die deutlich teureren Hüllen investieren möchte.
Die Library of Congress in den USA nutzt Mylar Material zum Archivieren wichtiger, historischer Dokumente, was auch mittlerweile in den Sammler-Communitys Anklang gefunden hat, weshalb sich immer mehr Hersteller von Comic-Schutzprodukten den Mylar-Bags verschreiben und diese den regulären Poly-Bags vorziehen. Das Material ist nicht nur beständiger, sondern auch optisch deutlich hochwertiger und lässt die Comics in geradezu neuem Glanz erstrahlen.

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Links ein Heft im Poly-Bag, rechts ein Heft in einer Mylar + Hülle

Die bekanntesten Mylar-Hersteller sind aktuell wohl E. Gerber und BCW, wobei Mylar-Bags von beiden Herstellern in Deutschland noch immer recht spärlich zu bekommen sind. Nach meinem Kenntnisstand bietet der US-Comic-Händler Blackdog in Berlin seit einiger Zeit E. Gerber Hüllen an, wobei diese auch bei archonia.com in Belgien zu bekommen sind.

Ob es nun nötig ist bzw. man auch gewillt ist von Poly auf Mylar umzusteigen, muss jeder Sammler für sich entscheiden. Denn dies ist eine Frage, auf die ihr von zwei Leuten drei unterschiedliche Antworten bekommen werdet. Mir selbst gefällt vor allem die qualitativ bessere Optik und Haptik der Mylar-Bags so gut, dass ich in den kommenden Jahren meine Bags Stück für Stück tauschen werde. Die Beständigkeit des Materials, die unsere eigene Lebenserwartung sogar noch übersteigen wird, ist ein weiterer Bonus, den ich dann auch noch dankend mitnehme.

Welche Sorte und welche Größe?

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Mylites+ von E. Gerber

Ich selbst nutze für meine reguläre Sammlung mittlerweile Mylites Plus von E. Gerber und für die teureren Hefte, die zum Teil daheim u.a. auch exponiert bzw. präsentiert werden, vor allem Mylites 2 und Mylites 4.
Die Mylites Plus Bags haben eine Dicke von 1.42 Milli-Inch, was für mich ideal und absolut ausreichend für die regulären Hefte in den Short-Boxen ist. Die Mylites 2 und Mylites 4 steigern das dann noch auf 2 bzw. 4 Milli-Inch je Hülle, worin ich meine Original-Ausgaben unterbringe, für die es dann gern auch mal etwas stabiler sein darf. Eine knapp 400,00 € teure „Fantastic Four“ oder „Action Comics“ Ausgabe soll ja auch so gut wie möglich geschützt werden, nicht wahr?

Die Größe der Bags sollte natürlich an der Größe der Boards ausgerichtet werden, die ihr letztendlich verwenden wollt. Die von mir verwendeten Mylites Plus nutze ich für 99% meiner Sammlung in der „Standard“ Größe, was exakt der regulären Silver Age Größe andere Hersteller entspricht. Das schließt für mich Panini Comics Hefte bis hin zu original Current (Modern), Bronze und Silver Age US-Ausgaben mit ein. Für originale Golden Age Hefte nutze ich „Silver and Golden Age“ Mylites (siehe Bild), welche nahezu jedes Golden Age Heft problemlos aufnehmen.

Exkurs:

Die Größe von US-Comics hat sich in den vielen Jahren ihrer Publikationsphasen immer wieder verändert. In der Golden Age Phase (ca. 1935 bis 1956) waren die Hefte noch deutlich größer als im darauffolgenden Silver Age (ca. 1956 bis 1970) sowie dem wiederum darauffolgenden Bronze Age und dem Modern Age.
Ab dem Bronze Age / Modern Age etablierte sich so langsam das Format, in dem wir noch heute Comics vorgesetzt bekommen. Dieses Format entspricht von der Größe auch in etwa den deutschen Panini Comics Heften (ca. 26 x 17 cm).

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Silver Age Bags & Boards für Silver, Bronze und Current (Modern) Hefte

Warum Silver Age Bags & Boards?

Was mir selbst an den regulären Current Größen nicht gefällt, ist, dass die Hefte meist nicht von den in die Bags passenden Boards umschlossen werden. Bedeutet, stößt man die Hefte richtig von der Seite an, nehmen sie auch Schaden. Bei Silver Age Bags und Boards kann dies in der Regel jedoch nicht passieren, da das Board das Heft wie eine Passepartout umschließt und somit den bestmöglichen Schutz bietet. Außerdem schaut ein weißer, hintergründiger Rahmen für das Heft in meinen Augen einfach schöner aus.

Comic-Boards – Säuregehalt, eine Wissenschaft für sich

So wie auch bei den Hüllen, gibt es eine ähnlich große Auswahl in Sachen Backing-Boards. In allen Größen und Formen können sich Sammler derer bedienen, welche sie für ihre Sammlung am geeignetsten erachten. Das Zauberwort lautet dabei jedoch: Säurefreiheit.
Worauf beim Kauf also unbedingt geachtet werden sollte, ist, dass die Boards säurefrei („acid free“) sind. Ihr würdet euch den Arsch abärgern, wenn ihr nach einigen Jahren feststellen müsstet, dass die Boards, die seit 20 Jahren die Rückseite eurer Lieblinge stärken, Säuren enthielten und ihr nun das halbe Back-Cover vom Board kratzen könnt… mal überspitzt gesagt.
Auch wenn Panini Comics mittlerweile auf beschichtete und damit deutlich weniger anfällige Cover und Back-Cover ihrer Hefte setzen, sind es vor allem ältere Comics und US-Ausgaben, die von leichtfertig ausgewählten Schutzutensilien beschädigt werden können. Bedenkt immer: das Heft besteht aus Papier und nimmt demnach durch jeden äußeren Umstand, der auf das Heft einwirkt, Veränderungen in der Beschaffenheit vor… in 101 % der Fälle zum Schlechteren. Stellt euch vor, ihr würdet für 20 Jahre in eine Plastiktüte gesteckt, in der ebenfalls ein nicht säurefreies Backing-Board in euren Nacken drückt. Mal abgesehen vom drohenden Erstickungstod wäre dies sicherlich euer größtes Problem ever… und das Comic wird euch definitiv dafür danken, wenn ihr dies bereits vor dem Kauf der Boards bedenkt.

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Links die beschichtete Seite eines Boards, rechts die unbeschichtete Seite

Habt ihr nun eure Boards gewählt, heißt es einer anderen Realität ins Auge zu blicken: nur die wenigsten Boards sind zu 100 % säurefrei, denn die meisten bieten lediglich eine einseitige Säurefreiheit, was bedeutet: ihr müsst darauf achten, auch ja die richtige Seite zu verwenden!

Merke:

Die beschichtete (glänzende) Seite des Back-Boards = säurefrei
Die unbeschichtete (matte) Seite des Back-Boards = meist nicht säurefrei

Über den tatsächlichen Säuregehalt ihrer Boards können die wenigsten Hersteller wirklich adäquate Aussagen treffen und oft haben pH-Tests bereits belegt, dass der Säuregehalt von „säurefreien“ Boards dennoch recht hoch war. Wer ganz sicher sein will, nutzt Half- oder Full-Back Boards von E. Gerber, die nachweislich eine vollständige Säurefreiheit aufweisen, aber auch einen dementsprechenden Preis haben. Full-Backs oder auch doppelt gepackte Half-Backs kommen bei mir ausschließlich zu den sehr teuren Heften (meist Silver und Golden Age US-Originale) in die Bags, wobei ich für die reguläre Sammlung meist beschichtete Silver Age Boards von Comic-Concept nutzte, aber mittlerweile kontinuierlich auf Half-Backs von E. Gerber umsteige.

Stabilität ist alles!

Ein weiterer Aspekt, der mir sehr am Herzen liegt, ist die Stabilität des Heftes. Ich bin ein Sammler, der regelmäßig in seinen Short-Boxen wühlt und Hefte herauszieht, ob nun zum Begutachten oder zur Recherche für etwaige Beiträge in diesem Blog. Ich bevorzuge daher, dass die Hefte so stabil aber dennoch handlich wie möglich in den Bags geschützt sind und verwende deshalb doppelte Back-Boards. Das mag nun utopisch teuer klingen, ist es an sich aber überhaupt nicht… denn ich bin Panini-Abonnent.

Der Vorteil Comics im Abo zu haben, ob nun direkt beim Verlag oder euren vertrauten Händlern, ist meist, dass viele Händler anbieten, die Hefte gleich in Poly-Bags und Boards zu liefern (wie bspw. comicexpress.de). Panini Comics selbst liefert grundsätzlich in Silver Age Poly-Bags sowie Current-Sized Boards. Ich tausche demnach lediglich die Hülle und stülpe das mitgelieferte Current-Sized Board hinter mein eingelegtes Silver Age Board, was dem Comic umgehend deutlich mehr Stabilität verleiht:

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Links, ein Heft mit regulärem Backing Board und Poly-Bag – rechts, doppeltes Back-Board im Mylar-Bag

Comics in der Tüte, Boards in der Tüte, doch nun wohin damit?

Zum Archivieren der Hefte nutze ich reguläre Short-Boxen von Comic Concept, die sind günstig und bieten mehr als ausreichend Stabilität für die Hefte. In der beschriebenen Vorgehensweise mit Boards und Hüllen bekomme ich irgendwas zwischen 90 und 100 Panini Comics Hefte in eine Box, je nach Dicke der Ausgaben. US-Ausgaben würden natürlich weniger Platz wegnehmen, weshalb man auch mehr Hefte auf eine Box verteilen könnte.
Vollgepackte Comic-Boxen sind verdammt schwer, weshalb ich für die Boxen, an die ich regelmäßig ran muss, mittlerweile ebenfalls Kallax Regale verwende (Zwei-Fächer-System), wobei ich das mittlere Brett des Regals weglasse, um drei Boxen in ein Regal zu bekommen. Ich könnte natürlich gleich ein größeres Kallax Regal verwenden, anstatt mehrere kleine, einzelne Komponenten, jedoch wäre mir dabei die fehlende Stabilität etwas zu riskant.

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Standard Comic Short-Boxen von Comic Concept

 Wie schaut es in der Box aus?

Zu guter Letzt muss nur noch Ordnung in der Box geschaffen werden. Doch daraus muss man keine Wissenschaft machen, denn einfache Titeltrenner räumen jede unsortierte Box auf und verschaffen euch genügend Übersicht über eure Comics, damit das gesuchte Heft maximal nur noch zwei Handgriffe entfernt ist.

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Titeltrenner machen die Sache übersichtlicher

Und das soll es dann auch schon gewesen sein, mit meinem Beitrag zur Archivierung für dieses Jahr. Ich hoffe, manch angehende Sammler konnten hierdurch vielleicht etwas Inspiration für die eigene, sicher noch wachsende Sammlung finden. Bis dahin, haltet die Hefte sauber!

„Only nothing is impossible.“ – Grant Morrison

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Chipzer
Gast

Hallo, habe mir jetzt die hüllen in current size bestellt und dazu half back in Standard, passt das überhaupt?

Precious
Gast

Wo genau bekommt man denn die Mylites Plus von E. Gerber? Gibt es event. ein Shop im Internet? Grüsse

Heavy Collector
Gast

Du hast ein paar geile Ausgaben in deiner Sammlung! 🙂

Zum Thema, das mit den zweifachen Backingboards ist eine gute Idee. Hoffe nur, das sich das nicht zu sehr auf den Preis niederschlägt.

Capt. Lindeloff
Gast

Ich habe zumindest das Prinzip mit den doppelten Boards schon mal probiert. Deutlich stabiler das ganze. Bessere Hüllen kommen dann demnächst auch noch dran. Vielen Dank für den Tipp und den tollen beitrag! 🙂

Sandra
Gast

Wie gut das ich diesen Beitrag gelesen habe, bevor ich von Paperback auf Hefte umgestiegen bin!
*daumen hoch für den ausführlichen Beitrag*

Gamer
Gast

Einer der besten Artikel über die Aufbewahrung von Comics.
Ich bin mit meiner Sammlung noch relativ am Anfang. Meine Sammlung beschränkt sich daher nur auf neue Paperbacks und vier Captain America Comics aus den 90ern.
Ich benutze für meine Paperbacks die Silver Age Bags von Comic concept. Ich wollte nun dieselbigen Bags für meine Captain America Comics benutzen. Dafür bräuchte ich auch Boards. Welche Boards und Bags würdest du denn für diese Comics empfehlen? Ich wollte die Boards von Comic Concept benutzen, aber bin doch jetzt aufgrund der PH Tests besorgt.
Des weiteren wollte ich bei Polybags bleiben, habe aber jetzt Angst, dass meine Paperbacks durch die Polybags von Comic Concept beschädigt werden.

Vincisblog
Gast

Sehr guter Artikel! Du hast dich hauptsächlich auf Comic Hefte bezogen. Welche Bags empfiehlst du für Comic Bände (Seitenstärke ab 100 – 300)?

The Bud
Gast

Bin erst 2012 mit New 52 eingestiegen in die Welt der (DC) Comics. Hatte mich dann an deiner Art zu sammeln orientiert und fahre damit bis heute sehr gut.
Danke mein Mentor & weiter so mit dem Blog!

Paco
Gast

Moin, habe da mal eine Frage zu den Mylar Bags. Sind die alle ohne Klebestreifen oder gibt es auch selbstklebende?

Julian
Gast

Toller Beitrag, danke!

Tatzelwurm
Gast

Danke für die hilfreichen Tips, findet man leider viel zu selten. Gerade ich als Anfänger bin immer sehr dankbar für sowas. Leider wurde ich bis jetzt immer blöd angeguckt als ich sagte, dass ich mich mit dem ganzen Kram noch nicht auskenne.

Tom
Gast

Vielen Dank für die Fülle an Informationen und die Anregungen. Ich muss da bei meiner Sammlung etwas Hand anlegen. Erstklassiger Blog, übrigens.

Thanos_1995
Gast

Das ist ja ein ganzes Lexikon. Ich glaube ich muss meine Sammlung mal überarbeiten ?

Danke für diesen Beitrag! 🙂

Deca
Gast

Beim Kallax den Mittelteil wegzulassen … gute Idee! Danke dafür!
Schade nur das es die nicht mehr in schwarz gibt, aber egal 🙂
Mach weiter mit deinem Blog wie bisher. Nach über 20 Jahren Abstinenz hat es mich wieder gepackt gehabt und ein Kleinwagen in Papierform ist wieder hier. Teils auch dank deiner Inspiration.

Desiree
Gast

Toller Beitrag. Mylar klingt gut, ich denke da werde ich auch nach und nach umsteigen. Und bei der Gelegenheit auch gleich nachschauen, ob die Backs richtig herum drin sind. Da habe ich noch nie drauf geachtet, also danke für den Hinweis 🙂

Thomas
Gast

Großartiger Beitrag, der mich gewaltig umdenken lässt. Vielen Dank dafür! 🙂

Aber was genau ist der Unterschied zwischen full und half back?

Mike
Gast

So wie ich das gerade bei Facebook verstanden habe, sind die full backs doppelt so dick wie die halben.

Simon Segur
Gast

Wahnsinn! Bin noch nie derart ausführlich und kompetent über die Sammlung von Comics informiert worden. Meinen herzlichen Dank!

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