Review: Genosse Superman

(Copyright: Panini Comics)
“Stirb nicht, und nenn mich Monster, Superman. Es ist mir sehr wichtig, dass du erkennst, dass wir uns im Wesen sehr gleich sind.” (Brainiac – Genosse Superman)
Elseworlds-Stories … nicht jeder Superhelden-Comic-Fanboy steht drauf, Geschichten zu lesen, die die geliebte Kontinuität übersteigen und das Selbstverständliche, das Manifestierte, das immer Dagewesene einfach auf den Kopf drehen. Andere lieben diese meist geschlossenen Geschichten, in denen alles anders ist. Ende der 80er Jahre kam DC Comics auf die Idee, Geschichten zu veröffentlichen, die frei jeglicher Kontinuität, frei von jeglichem über die Jahre aufgebauten Zwang durch elendig lange Hintergrundgeschichten erzählt werden konnten und somit ihre schillerndsten Helden in ungeahnte neue Dimension heben konnten.
Den Anfang machte man mit “Gotham by Gaslight” von Brian Augustyn und Hellboy-Schöpfer Mike Mignola. Über die Jahre entstanden so viele Klassiker, wie Mark Waids “Kingdom Come”, Alan Davis’ “JLA: The Nail” oder eben Mark Millars “Superman: Red Son”, welches im Jahre 2004 erstmals von Panini auf Deutsch veröffentlicht wurde und nun in zwei schicken Editionen (Softcover und Hardcover) wiederbelebt wird. Welch ein Timing. Gibt es etwas Interessanteres, als bei der derzeitigen außenpolitischen Lage einen Comic zu lesen, in dem der “Große Rote” nicht im durch und durch amerikanischen Smallville, Kansas landet, sondern irgendwo in der ukrainischen Pampa?
Millars Arbeiten sind meist zumindest diskutabel, um es blumig auszudrücken. Er wählt seine Themen gern so, dass sie zumindest manchen Leuten gehörig auf den Sack gehen. So schuf er sich mit Werken wie “Kick-Ass”, “Wanted” oder seinen Marvel Publikationen von den grandiosen “Ultimates” bis hin zu “Old Man Logan” einen enorm großen Namen im Comic-Business. Seine im Jahr 2012 erschienene Story “The Secret Service” wird sogar dieser Tage in die Kinos gebracht (Kingsman: The Secret Service). Ihm sei es gegönnt. Seine Elseworlds-Story “Superman: Red Son” ist heute jedoch aktueller denn je, wenn auch ungewollt. [...]
Die vollständige Review findet ihr im DeepGround Magazine

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