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Comic Review: X-Men - Apocalypse: Zeit der Apokalypse #01 (von 03)

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Comic Review: X-Men - Apocalypse: Zeit der Apokalypse #01 (von 03)
Comic Review: Als ich vor einigen Monaten wie üblich die obligatorische Panini Vorschau studierte und darin die Ankündigung des Age of Apocalypse Nachdruckes erblickte, saß ich schon reichlich unruhig an meinem Schreibtisch. Habe ich doch meine alten 4 Panini Paperbacks zur Story zu Studentenzeiten veräußern müssen und seit dem nie wieder zurückkaufen können.
Diesmal sollte das umfassende Mutanten-Crossover in drei mehr als üppigen Bänden neu aufgelegt werden, jedoch nicht nur als Softcover, sondern auch als limitierte Hardcover Version. Ich hatte den Mund kaum wieder zu, da waren die drei Bände auch schon vorbestellt. Bereits im April erschien der erste Band, passend vor dem Kinostart zu Bryan Singers neustem Film X-Men: Apocalypse.
(Copyright: Panini Comics)
David Haller, auch bekannt als Legion und vor allem als Sohn von Charles Xavier, lag jahrelang im Koma. Als er erwachte bündelte er seine schizophrenen Persönlichkeiten und versuchte den Beweggründen seines Vaters gerecht zu werden und für den Frieden zwischen Menschen und Mutanten zu kämpfen. Ein Frieden dem seiner Meinung nach nur eine Person im Weg stand: Magneto.
Sein Plan war es durch eine Reise in die Vergangenheit den späteren Erzrivalen der X-Men zu ermorden, bevor dieser sich zum ultimativen Bösewicht entwickeln konnte. Natürlich hatte Legion dabei seine Rechnung nicht mit den X-Men gemacht, die ihn daran hindern sollten, wobei Legion versehentlich nicht Magneto sondern seinen Vater tötete.
Durch dieses Ereignis stellte sich die Kontinuität auf den Kopf, denn die Öffentlichkeit erfuhr viel früher von den Mutanten und Xavier hatte nie die Möglichkeit sein Team so auszubilden, wie wir es kennen und lieben gelernt haben. Ein Ereignis das verheerende Folgen für die Menschheit haben sollte, denn kein Geringerer als Apocalypse sah seine Zeit gekommen, um die Erde endlich zu unterwerfen. Dies sollte die Basis für die folgende Story und die Ära von Apocalypse sein, wobei das letzte Quäntchen Hoffnung an einem Mutanten hängen sollte, der nie von Xavier ausgebildet wurde: Bishop.
(Copyright: Panini Comics)
Dies war meine erste Leseerfahrung zu Age of Apocalypse seit Jahren und ich habe genau das bekommen, was ich mir nach all den Jahren dazu erhofft habe: eine mehr oder weniger gut gealterte 90’s Story, voller jugendhafter Comic-Erinnerungen. Age of Apocalypse ist alles andere als ein literarisches Meisterwerk, war in den 1990ern jedoch nach allem was nach der langen und zurecht sagenumwobenen Claremont Ära im Zuge der X-Men Titel erschien, ein wahrer Lichtblick am Mutantenhimmel.
Die umgewürfelte Kontinuität, das Wechselspiel zwischen den Figuren und die unerwarteten Verbindungen die zwischen Charakteren gesponnen wurden (Wolverine & Jean, Magneto & Rogue... und Gambit) sowie das strange Design (Wikinger Magneto & Hair Metal Cyclops) machten diese Story schon damals zu etwas ganz Besonderem. Die Liste der beteiligten Comic-Superstars ist kilometerlang, jedoch gefiel mir auch diesmal Joe Madureira so unfassbar gut, dass er einfach nochmal erwähnt werden muss.
Age of Apocalypse ist ein Meilenstein der X-Men Chronologie, der in keinem Mutantenhaushalt zu fehlen hat. Wobei eine gehörige Portion Spaß an nostalgischen Mutie-Geschichten vorausgesetzt wird.

 

Eine Leseprobe gibt es hier.



Titel: X-Men - Apocalypse: Zeit der Apokalypse #01
Verlag: Panini Comics 
Format: Softcover/ auf 222 St. lim. Hardcover
Vö-Datum: 12.04.2016
Originalausgaben: US X-Men: Alpha, Astonishing X-Men #01, Gambit and the X-Ternals #01-03, X-Men Chronicles #01, X-Calibre #01-04, Generation Next #01-04
Seitenzahl: 380
Sprache: Deutsch
Autor:Steve Lobdell, Mark Waid, Fabian Nicieza & Warren Ellis
Zeichner: Joe Madureira, Salvador Larroca & Terry Dodson

Preis: 24,99 € / 39,00 €
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