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Comic Review: Uncanny Inhumans Bd. 01 (Panini Comics)

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Comic Review: Uncanny Inhumans Bd. 01 (Panini Comics)

Comic Review: Uncanny Inhumans Bd. 01 (Panini Comics)

Die große Konkurrenz der Mutanten bekommt ihre eigene Uncanny-Serie. Mit „Uncanny Inhumans“ legt Charles Soule („Swamp Thing“, „Der Tod von Wolverine“) seine neue Inhumans-Serie vor und hat sich dafür wieder Steve McNiven („Civil War“), den Mann für die besonderen Blockbuster-Momente, an die Seite geholt.
Soule schrieb bereits zur Marvel Now! Zeit an den Attilanen, was bei Panini Comics in einem fetten Megaband gebracht wurde (hier die Review). Für die „Uncanny Inhumans“ wird nun das regelmäßiger erscheinende Sonderband-Format gewählt, wovon die erste Ausgabe nun vorliegt.

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(Copyright: Panini Comics)

Secret Wars“ hat auch vor den Inhumans keinen Halt gemacht und so setzt das Geschehen wie bei allen anderen aktuellen Marvel Serien 8 Monate nach den Ereignissen von Jonathan Hickmans Battleworld-Schlacht ein. Wie wir aus den laufenden X-Men Serien wissen, ist in diesen 8 Monaten einiges passiert und es kam zu einer Konfrontation zwischen den X-Men und den Inhumans, wobei der Cyclops aus der Gegenwart offenbar sein Leben ließ.
Im Vorfeld bekommen wir jedoch mit Uncanny Inhumans #0 einen Einblick in die Zeit direkt nach den Geschehnissen der letzten Serie. Wir sehen Black Bolt, der seinen Sohn Ahura in die Hände von Kang dem Eroberer übergibt, damit dieser ihn durch die Zeit in Sicherheit bringt, aufgrund des nahenden Ende des Universums (eben „Secret Wars“).

8 Monate später ist die Welt gerettet - je nachdem wie man es betrachten mag - und Black Bolt will seinen Sohn zurück. Seine Ex-Frau Medusa herrscht wie bekannt als Königin von New Attilan über die Inhumans und wird prompt vom stummen Flüsterer hinzugezogen, um ihren gemeinsamen Sohn aus den Händen von Kang dem Eroberer zurückzuholen. Dieser hatte in der Zeit jedoch einiges mit Ahura vor, weshalb Black Bolt, Medusa, die anderen Inhumans und ihre Freunde nicht auf das treffen, was sie erwartet haben.

Wenn man den Band beendet, beschleicht das Gefühl, als hätte Autor Charles Soule seine Arbeit an der letzten Inhumans-Serie lediglich zur Übung genutzt. Deutlich flüssiger und frischer wirkt dieser Neustart, wobei Soule geschickt Charaktere aus unterschiedlichsten Serien, wie Hank McCoy oder auch Johnny Storm, mit in das Geschehen involviert und somit auch Inhumans für Leser dieser Serien interessanter macht.
Zeichner Steve McNiven liefert hier eine bombastische Arbeit ab und illustriert diesen Blockbuster mehr als filmreif. Seine detaillierten Darstellungen der Figuren und deren Gesichter erinnerte mich teilweise sogar an den großartigen Frank Quitely. Besonders das große Aufeinandertreffen in der zweiten Hälfte des Bandes kam einem Eye-Catcher von Panel zu Panel gleich. Sehr schön.

Ein gelungener Start, mit einem nicht wirklich überraschendem, aber dafür frisch erzählten Plot, der mit pfiffigen Charakteren und der nötigen Prise Soap auffahren konnte. Mit einem Artwork, das wie für die Leinwand gemacht scheint, präsentiert sich der Start der „Uncanny Inhumans“ als reif für die breite Masse der Superhelden-Leser und nicht nur als ein Fest für Fans der „X-Men“ oder der „Fantastic Four“.

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3,5-Sterne

Titel: Uncanny Inhumans Bd. 01
Verlag: Panini Comics
Format: Softcover
Vö-Datum: 02.08.2016
Originalausgaben: US FCBD 2015: Uncanny Inhumans, Uncanny Inhumans #0-04
Seitenzahl: 148
Autor: Charles Soule
Zeichner: Steve McNiven, Brandon Peterson, Ryan Lee
Preis: 16,99 €

(Picture Copyright: Panini Comics)

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