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Comic Review: Hal Jordan und das Green Lantern Corps Bd. 02 (Panini Comics)

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Comic Review: Hal Jordan und das Green Lantern Corps Bd. 02 (Panini Comics)

Comic Review: Hal Jordan und das Green Lantern Corps Bd. 02 (Panini Comics)

Nach einem gelungenen Start von Dauer-Laterne Robert Venditti und Blockbuster-Zeichner Ethan Van Sciver war ich recht gespannt auf die Fortsetzung der Story rund um den ledierten Hal Jordan und dem wiedererstarkten Sinestro. Panini Comics liefert im zweiten Sonderband zu „Hal Jordan und das Green Lantern Corps“ nun die US-Ausgaben 04 bis 07, aufgemacht mit einem recht schönen Front-Klappcover.

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Chef der Yellow Lanterns wartet genüsslich auf seine Green Lantern Geisel, in Erwartungshaltung den einzig wahren Hal Jordan ausgeliefert zu bekommen, doch als da nicht der meist gesuchte Mann den Universums auf der Bildfläche erscheint, sondern Nervsack Guy Gardner, ist die Laune des ohnehin nicht für seine Geduld bekannten Sinestro mächtig im Keller. Dessen Tochter Soranik hat den Mann der Furcht nämlich verraten und ist fleißig dabei, den noch immer bewusstlosen Hal wieder zusammenzuflicken, um mit ihm zusammen einen Plan gegen ihren Vater zu schmieden. Während Sinestro sich an Guy abreagiert, schließen sich die restlichen Lanterns mit Verbündeten zusammen, um gegen Warworld zu ziehen.

Man mag es auf die Stimmung schieben, doch meine durch den ersten Band hoffnungsvoll konservierte Euphorie zur neusten Green Lantern Hauptserie hielt letztendlich so lange an, wie ein staatliches Förderprogramm für erneuerbare Ringernergie. Die hier dargestellte doch recht hanebüchene Motivation Sinestros, die platte Redneck-Attitüde Guy Gardeners (ja, ich weiß, dass der nun mal so ist) und das letztendlich altbekannte Story-Konzept „Green Lanterns vs Yellow Lanterns“ konnten mich diesmal einfach nicht abholen, da der Erguss in bereits hundertfach durchgekauten Konzeptionen eher kräftezehrend anstatt spannungsaufbauend wirkte.
Optisch jedoch wurde einiges geboten, denn der Meister der Splash-Page Ethan Van Sciver sowie der zeichnerische Beistand in der zweiten Hälfte des Bandes durch Rafa Sandoval legten hier einige Hingucker vor, welche die bisher eher maue Story doch recht kinoreif einfangen konnten. Das alles macht den ersten großen Story-Arc von „Hal Jordan und das Green Lantern Corps“ zwar zu einem optisch sehenswerten, aber inhaltlich recht belanglosen Erlebnis. Aber wie gesagt, vielleicht war es einfach nur die Stimmung.

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