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Comic Review: Inhumans vs. X-Men Bd. 01 (Panini Comics)

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Comic Review: Inhumans vs. X-Men Bd. 01 (Panini Comics)

Comic Review: Inhumans vs. X-Men Bd. 01 (Panini Comics)

Nun sind wir endlich bei dem Event-Highlight angekommen, auf das X-Men-Fans seit „Secret Wars“ zulaufen. In „Death of X: Die Rache der Mutanten“ erfuhren wir vor einigen Wochen endlich, was mit Cyclops innerhalb der 8 übersprungenen Monate zwischen dem kosmischen Event und dem aktuellen Status Quo geschehen ist. Inhaltlich diente die Story jedoch gänzlich der Vorbereitung auf den Krieg zwischen den Inhumans und den Mutanten, der nun von Panini Comics in zwei Sonderbänden abgefrühstückt wird.
In X-Men Bd. 04, Die neuen X-Men Bd. 04, Uncanny X-Men Bd. 04, Uncanny Inhumans Bd. 04 sowie Deadpool & Die Söldner Bd. 03 warten hingegen noch eine Menge Tie-Ins auf euch. Ob man sich die wirklich geben muss, sei dahingestellt... der Lesestreifzug durch den ersten Band der Haupt-Event-Reihe ließ jedoch vorab nichts vermissen.

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Der Band beginnt mit „Inhumans vs. X-Men“ #0 selbst für unbefangene Leser recht einsteigerfreundlich und fasst am Rande die Geschehnisse seit „Death of X“ bis heute noch einmal zusammen. Beast (also der ältere) forscht in Attilan (Hauptstadt der Inhumans) noch immer an einer Lösung bezüglich des Terrigen-Problems. Wir erinnern uns, es stellte sich heraus, dass der Nebel, der den Inhumans ihre Kräfte verleiht, für Mutanten absolut tödlich ist, weshalb Cyclops und sein Team während der Ereignisse in „Death of X“ eine von zu der Zeit zwei aktiven Terrigen-Nebeln zerstörte. Cyclops selbst kam dabei ums Leben... doch nicht wie seine Ex-Gattin Emma Frost der Welt nun Glauben macht. Emma erzeugte eine Illusion, die vorgab, dass Scott Summers von Black Bolt selbst im Kampf getötet wurde, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht, da Scott lediglich einer Terrigen-Vergiftung erlag.
Emma ist offenkundig auf eine gewaltsame Lösung der Situation aus und verbrachte die vergangenen 8 Monate fleißig damit, im Hintergrund ihre Fäden zu ziehen, um den Sturz der Inhumans nun real werden zu lassen. Dass Beast selbst bis heute nicht mit einem Heilmittel aufwarten konnte, kommt der White Queen und ihrer mittlerweile gewachsenen Gefolgschaft rund um Magneto wie gerufen, denn der Krieg hat Attilan längst erreicht.

Charles Soule und Jeff Lemire führen das Erfolgskonzept von „Death of X“ gekonnt fort und schreiben eine recht dramatische Reise durch den gegenwärtigen Kanon der Mutanten- und Inhumans-Titel. Man bekommt als Leser recht schnell das Gefühl, dass hier alles zusammenläuft, was wiederum der Story eine zusätzliche Dramatik verschafft und selbst im bunt gemischten Figurenchaos eine überraschend eindringliche Spannung erzeugt. Für Leser aktueller X-Men oder auch Inhumans-Serien führt hieran kein Weg vorbei, soviel steht fest. Doch auch generell erweist sich „Inhumans vs. X-Men“ als spannende Marvel-Seifenoper, mit punktgenauer Action und Dank versierten Künstlern wie Leinil Francis Yu und Kenneth Rocafort auch als visuell sehr interessante Angelegenheit. Sollte angetestet werden!

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