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Comic Review: Iron Man Sonderband 01 - Die nächste Generation (Panini Comics)

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Comic Review: Iron Man Sonderband 01 - Die nächste Generation (Panini Comics)

Comic Review: Iron Man Sonderband 01 - Die nächste Generation (Panini Comics)

Und da sind wir auch schon wieder... ein neuer Neustart samt Formatswechsel holt auch Iron Man ein. Nach den Geschehnissen im zweiten Heldenkrieg müssen sich Fans von Tony Stark jedoch warm anziehen, liegt dieser doch im Koma, was den Posten des Iron Man quasi vakant macht. Autor Brian Michael Bendis bleibt jedoch am Ball und setzt seine Arbeit an der Figur mehr oder weniger fort. Panini Comics sattelt dafür jedoch auf das Sammelbandformat um, weshalb wir die ersten 6 Ausgaben der neuen Serie „Invincible Iron Man“ am Stück bekommen.

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Nach den verheerenden Ereignissen des zweiten Heldenkrieges liegt Tony Stark alias Iron Man im Koma. Der Held wird seitdem nicht nur in den Reihen der Avengers schmerzlich vermisst, sondern auch in der Führung seiner Firma Stark Industries. Um zumindest den vakanten Heldenposten auszufüllen, arbeitet die junge Riri Williams weiter an ihrem Traum einer eignen Rüstung, doch macht ihr das Fehlen einer geeigneten KI mächtig zu schaffen. Doch Tony Stark wäre nicht Tony Stark, hätte er nicht für den Ernstfall vorgesorgt, weshalb Riri unerwartet Post erhält. Stark rechnete offenbar damit, dass ihm irgendwann etwas zustoßen könnte, weshalb er kurzerhand seine eigene KI Friday weiterentwickelte und ein digitales Pendant seiner selbst erschuf, welches fortan die junge Riri Williams unterstützen soll, um Iron Mans Erbe anzutreten. Währenddessen kümmern sich Friday, Mary Jane aber auch Tonys leibliche Mutter um die Geschäfte von Stark Industries.

Ja, das zunehmende Diversitätskonzept Marvels stößt nicht bei allen Lesern auf Akzeptenz, wobei die Ablöse Iron Mans durch Ironheart aka. Riri Williams bei manchen offenbar das Fass zum Überlaufen brachte. Völliger Blödsinn, wenn ihr mich fragt, denn schließlich soll bei den Comics in erster Linie um gute Geschichten und starke Charaktere gehen. Brian Michael Bendis’ Nachfolgeserie zu Iron Man liefert beides mit Bravour und zerrt das Konzept des eisernen Helden in die Welt der Teenager. Dabei schafft es Bendis die Kehrtwende der Serie jedoch eigentlich nur anzudeuten, denn durch Tonys KI bleibt die Figur des Tony Stark dennoch präsent, was den bisherigen Lesern den lakonischen Witz des smarten Helden nicht vermissen lässt, jedoch genügend frischen Wind in die Handlung bringt, um die Kontinuität voranzutreiben. Dass dieser Status Quo nicht mit allzu langer Dauer behaftet bleiben wird, dürfte klar sein. Daher empfiehlt es sich einfach mal etwas weniger zu echauffieren, und mehr zu genießen. Das toughe Mädel liefert nämlich allen Grund dazu.

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