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Comic Review: Spider-Man: Miles Morales Bd. 03 - Im Netz von Spider-Gwen (Panini Comics)

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Comic Review: Spider-Man: Miles Morales Bd. 03 - Im Netz von Spider-Gwen (Panini Comics)

Comic Review: Spider-Man: Miles Morales Bd. 03 - Im Netz von Spider-Gwen (Panini Comics)

Crossover-Time beim Ultimate Spider-Man bzw. Spider-Man: Miles Morales, wie der gute seit dem großen Zusammenbruch durch „Secret Wars“ genannt wird. Noch-Autor und Figurenschöpfer Brian Michael Bendis sowie Zeichnerin Sara Pichelli treiben die Handlung um das junge Mitglied der „Champions“ voran, wobei der aktuelle Sonderband aus dem Hause Panini Comics gleich 7 US-Hefte enthält, inkl. den drei, für die Handlung wichtigen Kapiteln aus „Spider-Gwen“ von Jason Latour.

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Miles’ Vater ist im Zuge einer geheimen S.H.I.E.L.D. Mission verschwunden, was den jungen Helden in Bewegung setzt um diesen zu finden. Problem nur: das wird ein interdimensionales Unterfangen, weshalb (noch) S.H.I.E.L.D.-Chefin Maria Hill ihm ein Gerät für Sprünge zwischen den Dimensionen verpasst, damit der Bengel seinen verschollenen Vater suchen kann. Gut, dass Miles nicht allein unterwegs ist, denn seit geraumer Zeit bahnt sich eine kleine Liaison zwischen ihm und Gwen Stacy von Erde-65 aka. Spider-Gwen an, die ihn prompt begleitet.

Das Reisen zwischen den Dimensionen ermöglicht den beiden Autoren natürlich einigen Spielraum, um diverse Elemente diverser Spidey-Historien einfließen zu lassen, wie bspw. Kirkmans „Marvel Zombies“ bis hin zu Nighthawk oder auch Spider-Ham, was die Story weitestgehend recht facettenreich gestaltet. In der Summe gefallen mir die Kapitel von Brian Bendis jedoch eine kleine Ecke besser, da aktuell kaum ein besserer Autor an den diversen Wandkrabbler-Serien unterwegs ist, was hier recht spürbar zur Geltung kommt. Wirklich neu ist dabei jedoch nichts, denn Dimension-Hopping-Storys sind mittlerweile kaum noch mehr als Reißbretterzählungen und letztendlich weiß der Soap-Anteil bezüglich der Beziehung zwischen Miles und Gwen den Stützpfeiler des Geschehens zu bilden. Das darf gern ausgebaut werden. So bleibt eine solide Story, mit Witz und Charm ohne allzu großen Mehrwert für das künftige Geschehen.

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