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Comic Review: Super Sons Bd. 01 - Familienzoff (Panini Comics)

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Comic Review: Super Sons Bd. 01 - Familienzoff (Panini Comics)

Comic Review: Super Sons Bd. 01 - Familienzoff (Panini Comics)

Erfolgsautor Peter J. Tomasi erweitert seine Arbeit am Batman-Superman-Gespann um eine weitere Serie und konzentriert sich mit „Super Sons“ auf die beiden Jungspunde der beiden größten DC Helden überhaupt: den neuen Superboy Jonathan Kent und natürlich Damian Wayne aka. Robin.
Als Zeichner hat er sich dafür keinen Geringeren als Jorge Jimenez an die Seite geholt, der u.a. von Alisson Borges unterstützt wird. Panini Comics bringt im ersten Paperback nun die ersten fünf US-Kapitel der heiß erwarteten Serie.

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Dass Damian Wayne zu den etwas komplizierten Charakteren des DC-Universums gehört, ist gewiss allseits bekannt. Doch vor allem in der letzten Zeit ging der leibliche Sohn von Bruce Wayne und amtierender Robin zunehmend auf eigene Faust in den Kampf gegen das Böse. Mehr oder weniger angefreundet hatte sich der finster dreinblickende Bengel zuvor mit Supermans Sohn Jonathan Kent, wobei beide Jungs kaum unterschiedlicher sein könnten. Doch das Herz tragen sie am gleichen Fleck und ihre Ambitionen - wenn auch nicht gerade ihre Methoden - haben meist dasselbe Ziel.
Lex Luthors Firma LEXCORP erlitt in der Vergangenheit oft mysteriöse Hackerangriffe, was einen bis dato recht gelangweilten Damian auf die Strümpfe springen lässt, um diese zu untersuchen. Dazu wird natürlich Superboy eingesackt, um das Team der talentierten Rotzlöffel zu vervollständigen. Der Einbruch in das Gebäude bleibt wider Erwarten nicht unbemerkt und der Chef persönlich taucht auf, um die Bengel zur Rede zu stellen. Dass diese Nacht ereignisreicher wird, als sie erwartet hätten, ahnen sie natürlich noch nicht... denn mit Kid Amazo steht ihnen ein nicht zu unterschätzender Widersacher bevor.

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Ich betrachte Peter J. Tomasi irgendwie immer als das unterschätzte Stiefkind mit Veteranencharakter. Neben Größen wie Geoff Johns oder Scott Snyder gibt es nicht viele Autoren bei DC Comics, die über große Distanz und an mehreren Serien immer zeitgleich gute bis sehr gute Qualität abliefern können. Wenn man bedenkt, dass Tomasi während der „New 52“ Ära einige der besten Serien des Verlages schrieb und nun den Stählernen zusammen mit Patrick Gleason zur vielleicht besten „Rebirth“ Serie hoch arbeitet, scheint es mir so, dass dem Mann deutlich mehr Ehre gebührt, als er letztendlich bekommt.
Sei’s drum, kommen wir zurück zu den „Super Sons“... diese Knaben sind nunmehr ein weiteres Beispiel für mein eben erwähntes Argument, denn Tomasi beherrscht die beiden Figuren auf meisterhafte Weise. Mit skurrilen Ideen, witzigen Dialogen und einer wunderbaren Charakterchemie manövriert der Autor seine Leser durch die ersten fünf Kapitel seiner neuen Serie, die den Fans in den Staaten prompt ans Herz gewachsen ist. Wer die bisherige Arbeit Tomasis an Superman gelesen hat, wusste, dass eine Teamserie der beiden Söhne unumgänglich sein würde, doch dass Tomasi diese beinahe ebenbürtig qualitativ inszeniert, wie seine Hauptreihe, freut mich daher umso mehr. Optisch gelungen und inhaltlich stark umgesetzt... aktuelle Superman-Leser kommen den „Super Sons“ nicht vorbei.

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