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Comic Review: Inhumans – Erben der Macht (Panini Comics)

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Comic Review: Inhumans – Erben der Macht (Panini Comics)

Gastbeitrag


Die Inhumans haben bei vielen Comiclesern leider kein sehr gutes Ansehen, da es doch etwas den Anschein macht, als wolle man die X-Men ersetzen. Der letzte Run von Charles Soule konnte mich jedoch sehr begeistern. Leider hatte das folgende Event „Inhumans vs. X-Men“ hingegen keinen so guten Eindruck auf mich hinterlassen. Mit dem aktuellen Band „Inhumans: Erben der Macht“ wollte ich den Inhumans noch eine Chance geben, da die Geschichte in der Vergangenheit spielt und losgelöst von den derzeitigen Geschehnisse, gelesen werden kann.

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Wir begegnen dem jungen Blackagar Bold und seinem Bruder Maximus. Die beiden sind als Prinzen und sind somit die Anwärter auf den Tron von Attilan. Zu Beginn er Geschichte begutachten die beiden zusammen mit ihrem Lehnsherr das Werk der eigens gezüchteten Sklavenrasse, der Apha-Primitiven. Dabei kommt es zu einem Mordanschlag auf den König, durchgeführt durch eine Gruppe der Sklaven. Die Alpha-Primitiven Streben eine Rebellion an und versuchen den König zu stürzen. Von da ab mischt sich jemand aus der Zukunft unter die Geschehnisse und verwickelt Black Bold, Maximus und Medusa in die Rebellion.
Zum Schluss sehen wir noch ein paar Kurzgeschichten mit Lockjaw, dem Hund der Inhumans Anführer. Dieser teleportiert sich in Geschichten von anderen Superhelden und stellt diese gehörig auf den Kopf.

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Ich war sehr gespannt, was dieser Comic für mich bereit hält, da ich bisher nur Storys der Inhumans aus der aktuellen Zeit gelesen habe. Black Bold, Maximus und Medusa als junge Menschen zu erleben war sehr erfrischend. Die Dynamik zwischen den Protagonisten ist hier bereits vorhanden. Leider wird die Geschichte stellenweise etwas oberflächlich erzählt, was für Neuleser aber durchaus ein Vorteil sein kann. Anzumerken ist aber noch, dass die Erzählweise über manche Abschnitte hinweg etwas Durcheinander wirkt, weswegen ich das eine oder andere mal den Faden verloren habe. Die Gaststars Spider-Man und Karnak lockern die Geschichte auf und sind eine echte Bereicherung für den Story Verlauf.
Mein absolutes Highlight an diesem Band sind jedoch die Zeichnungen von Phil Noto. Diese sind so atmosphärisch dargestellt und haben mich ab der ersten Seite sehr begeistert. An die Kurzgeschichten mit Lockjaw zum Schluss hatte ich im Vorfeld keine großen Erwartungen. Hier wurde ich aber positiv überrascht und fand so gut wie jede der Geschichten mega witzig. Nicht wirklich textlastig und nur Situationskomik. Genau mein Geschmack. Im Großen und Ganzen liegt hier ein sehr kurzweiliger Comic vor, der, wenn man ein wenig Interesse an den Inhumans hat, zu gefallen weiß.

Wer die Geschichten der Inhumans gerne liest, bekommt hier einen wunderschön gezeichneten Comic, der Hintergrundwissen zur Führungsriege der Inhumans vermittelt. Wer allerdings mit den Inhumans nicht viel anzufangen weiß, kann diesen Band bedenkenlos auslassen. Für das Rezensionsexemplar geht ein Dankeschön an Panini Comics.

Diese Rezension stammt aus dem Autorenteam von Geek-Whisper.de und wurde exklusiv für bizzaroworldcomics.de geschrieben. Sollte sie euch gefallen haben, schaut doch mal bei uns vorbei.

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