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Comic Review: Batman Metal Special #02 - Der Aufstieg der Dunklen Ritter (Panini Comics)

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Comic Review: Batman Metal Special #02 - Der Aufstieg der Dunklen Ritter (Panini Comics)

Mit dem Heft-Special „Batman Metal #02 - Der Aufstieg der Dunklen Ritter“ steht uns die zweite Tie-In-Ausgabe von Panini Comics ins Haus, welche abermals 3 US-Sonderausgaben zum aktuellen DC-Event „Dark Nights: Metal“ von Scott Snyder und Greg Capullo enthält. Während bei mir zum Wochenende auch bereits das dritte Kapitel der Hauptserie in den Briefkasten flatterte, kam das schicke Panini-Variant zum Special erst zum Wochenstart an.
Also schnell verschlungen, genossen und etwas tiefer in die Abgründe von drei weiteren Batmen des Dunklen Multiversums geblickt, denn das Heft liefert uns mit den Ausgaben „Batman: The Drowned“, „Batman: The Devastator“  und „Batman: The Merciless“ genau dies... Abgründe.

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Begonnen wird mit dem „Batman: The Drowned“ One-Shot von Dan Abnett, Philip Tan und Tyler Kirkham, welches sich der Batman von Erde -11 widmet, einer weiblichen Inkarnation von Bruce Wayne - hier Bryce, die sich die Ausrottung aller Metawesen auf die Fahne geschrieben hat. Irgendwann übernahm sie dafür die Kräfte des atlantischen Volkes ihrer Erde und wurde somit zu „The Drowned“ - also „Der Ertrunken“. Im Zuge von „Dark Nights: Metal“ auf der Prime Earth angekommen, legt sie sich auch prompt mit ihrem hiesigen Meerependant Aquaman an. In „Batman: The Merciless“ erzählen Peter Tomasi und Francis Manapul vom Batman von Erde -12 - „Dem Gnadenlosen“. Auf dessen Erde bestand eine sagen wir besondere Verbindung zwischen Bruce Wayne und Wonder Woman. Als Letztere im Kampf gegen Ares fiel, änderte sich Bruces Leben gänzlich, weshalb er Ares just enthauptete und Dank dessen Helm auch mit dessen Kräften fusionierte.
Das letzte One-Shot, „Batman: The Devastator“, stammt von Frank Teri und James Tynion IV, welche sich als Zeichner den erfahrenen Tony S. Daniel an Land zogen. Dieser Batman stammt von Erde -1 des Dunklen Multiversums und zeigt einen noch deutlich paranoideren Bruce Wayne, als wir ihn ohnehin schon kennen. Auf dieser Welt legte sich Bruce mit seinem einstigen Freund Superman an, den er versuchte mit einem Kryptonitspeer auszuschalten. Das funktionierte eher weniger gut, weshalb sich Bruce ein selbst entwickeltes Doomsday-Virus injizierte und somit zum echt fiesen Badass-Batman mutieren konnte.

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Tja, nun... so wirklich zünden wollen die Tie-Ins zu einem in meinen Augen bisher wirklich gelungenem Event nicht. Die Idee hinter den düsteren Batmen erscheint soweit recht unterhaltsam, doch werden die Hintergründe eine Ecke zu vorschnell abgefrühstückt, was den Anschein erweckt, einfach auf flinken Füßen eine Horde bedrohlicher Gegner aufbauen zu wollen, welche die Liga, allen voran Batman, dann irgendwann aus dem Weg räumen können. Die Villains überzeugen somit nur bedingt, doch liefern die One-Shots nahezu durchweg wunderbares Artwork von Künstlern wie Francis Manapul oder auch Philip Tan.
Optisch ist hier demnach einiges zu holen, doch laden das Storytelling und die selten gut abgestimmten Dialoge bisweilen ein wenig zum Augenrollen ein. Bisher lohnt sich das Event demnach vornehmlich aufgrund der Hauptreihe von Scott Snyder und Greg Capullo. Im kommenden dritten Eventheft wird sich dann noch mal „Der Batman, der lacht“ mit seinem Tie-In die Ehre geben. Ich bin gespannt.

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