Kevin Feige spricht über Diversität in Superheldenfilmen und die Zukunft des MCU

Kevin Feige spricht über Diversität in Superheldenfilmen und die Zukunft des MCU

Mit „Captain Marvel“ ist dieser Tage der erste Marvel Superheldenfilm mit einer weiblichen Hauptrolle in die Kinos gekommen. Was für die Marvel Studios gewiss als Meilenstein bezeichnet werden kann, ist für Marvel Studios Präsident Kevin Feige jedoch scheinbar nur der Anfang einer Entwicklung für das MCU, die sich in den kommenden Jahren noch ausweiten soll.

Die mittlerweile auch in den Marvel Filmen signifikant eingezogene Diversität von Charakteren aber auch Kreativen hinter der Kamera wird sich künftig als fester Bestandteil des „Marvel Cinematic Universe“ etablieren, wie Feige es sieht, um den Zuschauern einen breiteren Spiegel zu präsentieren und selbst aus mehr Möglichkeiten schöpfen zu können.


Dem US-Magazin The Wrap teilte Feige im Wortlaut mit:

Anna Boden und ihr Regie-Partner Ryan haben einen fantastischen Job hingelegt und den Film zu dem gemacht, was er letztendlich geworden ist. Also ja, wir glaubten fest daran, dass es wichtig sei, dass diese Geschichte von einer weiblichen Stimme hinter der Kamera erzählt werden müsse. Mehrere weibliche Stimmen hinter Kamera, um genau zu sein.

Es geht letztendlich nur darum, vorwärts zu kommen. Doch wir reden noch nicht über Dinge, die nach Endgame oder Spider-Man: Far From Home kommen werden.“


Im weiteren Gesprächsverlauf ging es ebenfalls um „Black Panther“, auf dessen Entstehung und Umsetzung Feige scheinbar ebenfalls noch immer angesprochen wird.

Schließlich war der Film zum Großteil mit afroamerikanischen Darstellern und Kreativen hinter der Kamera besetzt - was im amerikanischen Superheldenfilm bis heute nun mal alles andere als selbstverständlich ist.


Er sagte im Wortlaut:

Die Leute befragen mich auch bei Zeiten zu Black Panther. Also, zur Idee der Repräsentation auf der Leinwand, aber auch dahinter... ja, da fragte mich jemand, ob Black Panther in diesem Punkt eine Einmaligkeit sei.

Ich verneinte das. Das sei definitiv keine einmalige Angelegenheit, sondern die Zukunft! So sieht die Welt nun mal aus, und so wird es unser Studio auch in Zukunft handhaben, denn nur so können die wirklich guten Geschichten entstehen. Je mehr Diversität sich in der Gruppe der Kreativen vor und hinter der Kamera findet, desto besser werden die Geschichten.“


Captain Marvel“ ist seit dieser Woche in den Kinos. Regie führten Anna Boden und Ryan Fleck, nach einem Drehbuch, das die beiden zusammen mit Meg LeFauve, Nicole Perlman und Geneva Robertson-Dworet verfassten.

In den Rollen finden sich Brie Larson als Carol Danvers, Samuel L. Jackson als Nick Fury, Jude Law als Starforce Commander, Clark Gregg als Phil Coulson, Lee Pace als Ronan, Djimon Hounsou als Korath, Gemma Chan als Minn-Erva, Ben Mendelsohn als Talos, Lashana Lynch als Maria Rambeau, Algenis Perez Soto als Att-Lass sowie Annette Bening als Supreme Intelligence.




(Picture Copyright: Marvel Studios)


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