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Comic Review: X-Force Bd. 1 (Panini Comic)

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Comic Review: X-Force Bd. 1 (Panini Comic)
Cover: Dustin Weaver © Marvel

Mit „X-Force“ startete in den vergangenen Wochen nun auch die erste Nebenserie aus Jonathan Hickmans neuem X-Men-Universum für Marvel Comics.

Passend, dass man sich mit Benjamin Percy auch gleich einen geeigneten Autor dazugeholt hat, denn der Mann hat bekanntermaßen auch den Neustart für Marvels „Wolverine“ Solo-Serie übernommen und dürfte sich daher bestens mit den - sagen wir - etwas rabiateren Storys auskennen.

Im ersten Paperback der neuen Mutanten-Special-Force-Reihe liefert Panini Comics die ersten sechs Kapitel der US-Serie zum stolzen Coverpreis von 19,00 Euro.


Artwork: Joshua Cassara © Panini Comics

Wie wir aus Hickmans bisherigen Arbeit an den Muties wissen, haben sich Charles Xavier und Co. nicht nur auf der lebenden Insel Krakoa zurückgezogen, um dort vor den Augen der Weltöffentlichkeit verborgen zu leben, sondern auch gleich noch einen eigenen Mutanten-Staat ins Leben gerufen.

Erstmals leben und arbeiten nahezu alle Mutanten zusammen unter einer Schirmherrschaft und formieren unter technologischen, medizinischen und politischen Innovationen eine Zuflucht für alle ausgestoßenen Mutanten.

Dass dies nicht ausschließlich auf Wohlwollen stoßen würde, war Charles sehr bewusst. Denn nur wenige Wochen nach dem Ausrufen der neuen Nation trommeln rassistische Gruppen hyper-gefährliche Ressourcen zusammen, um die Mutanten anzugreifen und zu destabilisieren. Gut, dass Charles mit der neu gegründeten X-Force ein Ass im Ärmel hat.

Autor Benjamin Percy hangelt sich konzeptionell stark an den Vorgaben Jonathan Hickmans entlang und liefert eine sich immer weiter aufbauende Spy-Story, die mit allerhand politischem Background und Nebeninformationen bestückt wird.

Action beladen, manchmal mit einem kleinen Augenzwinkern versehen, werden so manche Wtf-Momente aus dem Hut gezaubert, dass ich teilweise wirklich zweimal hinschauen musste. Den kriechenden Torso-Wolverine kriege ich wohl so schnell nicht so wieder aus dem Kopf.

Das Artwork von Joshua Cassara passt gut und liefert auch gehörig Atmosphäre, wobei das letzte Heft mit den Zeichnungen von Stephen Segovia etwas aus der Rolle fällt und einen Wolverine zeigt, der aussieht, wie ein Manta-Rochen. Das war etwas weird.

In der Summe durchaus gelungen und für Leser*innen der „X-Men“ Hauptserie eine mehr als lohnenswerte Ergänzung.

7/10


X-Force Bd. 1 - Im Geheimdienst Krakoas

  • Format: Softcover
  • Vö-Datum: 07.07.2020
  • Seitenzahl: 164
  • Inhalt: US X-Force #1-6
  • Autor*in: Benjamin Percy
  • Zeichner*in: u.a. Joshua Cassara
  • Übersetzung: Alexander Rösch
  • Preis: 19,00 €

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Patrick
Patrick
3. September 2020 11:09

Ich kann dem so zustimmen, evtl. noch eine Note besser. Ich hatte den Band frevlicherweise ohne house/powers of x gelesen und bin trotzdem sehr gut klargekommen. Der gute Eindruck hat mich nun veranlasst, house/powers of x nachzuholen. 🙂