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US Publisher AfterShock prellt Künstler:innen & meldet Insolvenz an

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US Publisher AfterShock prellt Künstler:innen & meldet Insolvenz an
© AfterShock

Schlecht stehen die Dinge für den US-Comicverlag AfterShock. Noch schlechter für die dort beschäftigten Kreativen.

Bereits vor einigen Wochen wurden Stimmen von US-Künstler:innen laut, dass der Verlag den Bezahlungen der Kreativen nicht mehr nachkomme, tausende US-Dollar an Tantiemen schulden würde und dies auch mit nicht ganz so eleganten Methoden gegenüber den beschäftigten Künstler:innen kommunizieren würde.

So veröffentlichte Autorin Alex de Campi (u.a. „Bad Karma“, „Mayday“) einen Thread auf Twitter, in dem sie einige Stimmen von aktuell geprellten Künstler:innen zusammentrug.


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Nur wenige Tage nach den veröffentlichten Wortmeldungen wurde nun bekannt, dass der Verlag einen Antrag auf eine sogenannte Chapter 11 Protection bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht habe. Somit ist der Insolvenzstatus des Publishers eröffnet, wobei AfterShock nach aktuellen Informationen Vermögenswerte in Höhe von 10 bis 50 Million US-Dollar und Verbindlichkeiten in gleichem Ausmaße angegeben habe.

Im Antrag sollen hunderte von Gläubigern gelistet worden sein, u.a. knapp 400.000 US-Dollar Außenstände gegenüber dem kanadischen Druckunternehmen Imprimerie JS Printing. Weiterhin sollen einige Dutzend Künstler:innen gelistet sein, denen AfterShock noch Auszahlungen schulde. Darunte manche mit bis zu 20.000 US-Dollar an nicht ausgezahlten Tantiemen.

Gegenüber Presseanfragen einiger US-Plattformen leugneten die Verlagssprecher die Umstände zunächst, wobei sich die Angaben des Verlages nach den mittlerweile öffentlich zugänglichen Informationen des Insolvenzgerichtes als unwahr herausstellten.

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