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Comic Review: Uncanny X-Men Bd. 02 (Panini Comics)

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Comic Review: Uncanny X-Men Bd. 02 (Panini Comics)

Comic Review: Uncanny X-Men Bd. 02 (Panini Comics)

Mit dem zweiten Sonderband der „Uncanny X-Men“ reißen wir nun endlich den letzten Fetzen der angeblichen Crossover-Blaupause zum Apocalypse-Krieg vom Reißbrett. Das Crossover, das eigentlich keines ist, sondern lediglich den finsteren X-Men-Villain Apocalypse in den Mittelpunkt der Storys der jeweiligen X-Serien schiebt, konnte bisher in Jeff Lemires „X-Men“ oder auch Dennis Hopeless’ „Die neuen X-Men“ nur bedingt überzeugen.
Die unter der Fuchtel des aufstrebenden Marvel-Autores Cullen Bunn stehenden Uncannys machen da jedoch leider nicht viel anders.

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Die verzweifelte Psylocke setzt noch immer alle möglichen Hebel in Bewegung, um den fiesen Angel zu retten. Dabei infiltriert sie seinen Geist und wird mit einer grauenhaften Zukunftsvision konfrontiert, in der unzählige Angels einen ihr unbekannten Ort angreifen. Ms. Braddock und Magneto machen sich folglich auf, um diesen Ort zu finden und stoßen dabei auf eine unfassbare Überraschung: Warren lebt hier als scheinbar nicht zum Angel mutierten Priester, der seine Jünger bespaßt, wobei Psylocke jedoch schnell erkennt, dass an dem Geschehen etwas faul ist. Und so folgen sie einer Spur, die sie unweigerlich zu Genocide führen soll, dem Sohn von Apocalypse.
Derweil gehen Monet und Sabretooth einem Notruf nach, der sie zusammen mit Calisto zu den neuen Morlocks führt. Doch die Morlocks leiden an einer speziellen Krankheit, die auch bald für Monet einen hohen Stellenwert einnehmen soll.

Nun, die etwas konfus erzählte Story reiht sich in der Summe da ein, wo uns auch die anderen beiden Serien zurückgelassen haben: in lesbarer Durchschnittsunterhaltung, die nicht weh tut, aber alles andere als essentielle Merkmale zurücklässt. Hier wird die Kontinuität mehr oder weniger sauber voran geschraubt, ohne dabei großen Mehrwert zu liefern. Das geht völlig in Ordnung, ist jedoch spätestens nach zwei Tagen wieder vergessen. Schade ist letztendlich, dass Cullen Bunn bekanntermaßen deutlich mehr drauf hat, als er hier als Autor abliefert und so bleiben die „Uncanny X-Men“ etwas hinter ihren hohen Erwartungshaltungen zurück.

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3-Sterne

Titel: Uncanny X-Men Bd. 02
Verlag: Panini Comics
Format: Softcover
Vö-Datum: 20.12.2016
Originalausgaben: US Uncanny X-Men #06-10
Seitenzahl: 124
Autor: Cullen Bunn
Zeichner: Ken Lashley
Preis: 14,99 €

(Picture Copyright: Panini Comics / Marvel)

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3 Kommentare
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Felix
Felix
7. April 2017 16:42

Halli hallo, ich bin relativ neu in diesem komlpetten Comic Universum und bin auf der suche nach ein Paar guten X-Men Einsteigerbänden. Vielen Dank für die vorschläge schonmal im voraus 🙂

Felix
Felix
8. April 2017 22:13
Antwort auf Kommentar von  Emu

Mir wurde mal „God Loves Man Kills“ empfohlen und muss sagen dass das echt großes kino 😀 war