Kann ein Kater Bar Mizwa machen? Digitale Vortragsreihe im September 2021

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Kann ein Kater Bar Mizwa machen? Digitale Vortragsreihe im September 2021
Joann Sfar, Die Katze des Rabbiners, dt. Gesamtausgabe, Cover von Band 2: © Dargaud, by Sfar & avant-verlag

Pressemeldung

Bad Nauheim, 5. August 2021. Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet am 1./2./9./13. und 14. September 2021 eine digitale Vortragsreihe zum Jahresthema: „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“. Ausgewiesene Referent*innen beleuchten in einer fünfteiligen Vortragsreihe, wie Comics vielfältige Zugänge zu jüdischer Geschichte und Kultur eröffnen und decken dabei zahlreiche Themenfelder ab.

Comics sind aus Kunst, (Pop)Kultur, Wissenschaft und Alltag nicht mehr wegzudenken. Die gezeichneten Geschichten haben auf der ganzen Welt eine vielfältige Entwicklung durchlaufen, bewegen sich zwischen allen Genregrenzen und erfinden sich immer wieder neu. Sie werden seit einigen Jahren auch immer häufiger in deutschen Museen ausgestellt, vom Feuilleton rezipiert und in der Folge von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen.

Dennoch haftet Comics noch immer der Ruf an, Bilderbücher für Kinder und trivial zu sein, wodurch das Grenzen sprengende Potenzial, das in ihnen steckt, nicht erkannt wird. Daher möchte der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) anlässlich seines Jahresthemas 2021 „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“ über dieses besondere visuelle Medium und seine Möglichkeiten aufklären.

Ausgewiesene Referentinnen beleuchten in einer fünfteiligen Vortragsreihe, wie Comics vielfältige Zugänge zu jüdischer Geschichte und Kultur eröffnen und decken dabei zahlreiche Themenfelder ab. Wie werden im Comic jüdische Identitäten inszeniert und verhandelt? Wie verarbeitete Will Eisner, der „Graphic Novel Godfather“, in seinen Comics jüdische Aspekte und den Antisemitismus? Wie setzten und setzen sich Comickünstlerinnen mit der Schoa auseinander und was können wir daraus heute lernen?

In welcher Art und Weise lernen wir das sefardische Judentum Algeriens in den Comic-Alben „Die Katze des Rabbiners“ von Joann Sfar kennen? Und schließlich: Wie und mit welchem Erfolg werden Comics in der gegenwärtigen Bildungsarbeit eingesetzt, z. B. an Universitäten oder in KZ-Gedenkstätten? Ermöglichen Comics, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten, so wie es Filme und Literatur tun?

Der DKR lädt herzlich dazu ein, bei der kostenlosen Vortragsreihe gemeinsam mit den Referent*innen über diese und weitere Fragen nachzudenken und die bunte und faszinierende Welt der Comics kennenzulernen.

Anmeldung zur Vortragsreihe bitte per E-Mail an fischer@deutscher-koordinierungsrat.de.

Der Flyer zur Veranstaltung kann hier eingesehen werden.

Alle 5 Termine sind - wie bereits angesprochen - kostenlos und finden als Zoom-Webinar statt. Eine Beteiligung an der Diskussion und Fragen werden dabei über die Chatfunktion ermöglicht. Infos zu den Veranstaltung findet ihr auch hier auf Facebook.

Joann Sfar, Die Katze des Rabbiners, dt. Gesamtausgabe, Cover von Band 2: © Dargaud, by Sfar & avant-verlag
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